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Gummiasphalt - Versuchsstrecke auf der BAB A 19 |
Versuchsstrecke "Gummiasphalt" auf der BAB A 19, km 49+475 bis km 42+615, Richtungsfahrbahn Wittstock
Versuchsstrecke
| Versuchsstrecke nach dem entspannen der alten Betonfahrbahn
| Die Verwertung von Altreifen ist im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes (KrW-/AbfG) gewünscht und sinnvoll. Aus diesem Grund wird auch die Verwertung im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen angedacht. Möglich ist eine Nutzung des Gummis zu folgenden Zwecken:
a) als Polymerzugabe bei der Bitumenherstellung
b) als Bindemittelzusatz beim Mischvorgang (Gummimehl)
c) als Zuschlagsstoff (Gummigranulat)
Die Punkte a) und b) wirken sich direkt auf die chemischen und physikalischen Eigenschaften des Bindemittels aus und verändern hierüber die Eigenschaften des Mischgutes bzw. der fertigen Schicht. Der Fall c) bewirkt vor allem eine physikalische Änderung des Mischgutes bzw. der fertigen Leistung. Eventuelle chemische Vorgänge sind hierbei nur Nebeneffekt.
Beschicker
| Aufgrund des Einbaus über die gesamte Breite erfolgte die Mischgutversorgung über einen Beschicker
| Erfahrungen mit dem Einsatz gummimodifizierter Bindemittel liegen mittlerweile weltweit vor. Vor allem in den USA gibt es vielfältige Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Um die gezielte Beeinflussung der Bindemitteleigenschaften im Hinblick auf ihre Tauglichkeit für den regionalen Straßenbau zu untersuchen, wurde eine Untersuchungsstrecke auf der Richtungsfahrbahn Rostock – Wittstock der Bundesautobahn A19 von km 49+475 bis km 42+615 eingerichtet. Untersucht werden soll das Verhalten von gummimodifizierten Bindemitteln. Überprüft werden sollen dabei die oben genannten Fälle a) und b).
Das Heiden Labor wurde vom Bauherren, dem Straßenbauamt Schwerin, mit der begleitenden prüftechnischen und wissenschaftlichen Auswertung des Projekts betraut.
Verdichgungsarbeit
| Verdichgungsarbeit auf dem Gummiasphalt
| Baubeginn für die Untersuchungsstrecke war im August 2001. Eingebaut wurden fünf unterschiedliche Varianten in Asphaltbauweise. Hierbei kamen sowohl "herkömmliche" Asphaltvarianten mit einem polymermodifizierten Bitumen als auch verschiedene gummimodifizierte Varianten (Nass- und Trockenverfahren) zum Einsatz. Des weiteren wurden die für die Bemessung relevanten Parameter "Schichtart" (mit und ohne SAMI-Schicht) und "Schichtdicke" variiert.
Interesse an diesem Projekt? Dann wenden Sie sich bitte an Herrn
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